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DRD-Index, Herbst 2011


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Creditreform DRD-Index 02/2011: Informationen zum Zahlungsverhalten in Deutschland, Herbst 2011

Der Index steigt weiter, denn der kräftige Wirtschaftsaufschwung der zurückliegenden 1,5 Jahre hat das Zahlungsverhalten in Deutschland überwiegend positiv beeinflusst.

Die Umfrageergebnisse und auch die aktuellen Daten des Creditreform Debitorenregisters (DRD) zeigen verkürzte Forderungslaufzeiten, weniger Zahlungsausfälle und einen insgesamt reibungsloseren Zahlungsverkehr. Entsprechend ist der Creditreform DRD-Index weiter aufwärtsgerichtet. Er steigt von 70,1 Punkten im Herbst 2010 auf 72,8 Punkte. Das entspricht einem Plus von 2,7 Zählern innerhalb eines Jahres.

DRD-Index, Herbst 2011

Mit dem besseren Zahlungsverhalten der Kunden entspannt sich auch die Liquiditätssituation von Lieferanten und Kreditgebern. Forderungen sind schneller ausgeglichen und fallen seltener aus als noch während der Wirtschaftskrise 2009. Bedingt durch die höhere Unternehmensstabilität setzte einRückgang der Unternehmensinsolvenzen ein, der sich zuletzt fortsetzte.

Der enge Zusammenhang zwischen dem Zahlungsverhalten und der Insolvenzentwicklung zeigt, dass Veränderungen im Zahlungsverhalten ein wichtiger Indikator für Liquiditätsprobleme sind und die künftige Insolvenzentwicklung gut prognostizieren. In Zeitablauf lässt sich während der passablen Konjunkturlagezwischen 2006 und Mitte 2008 eine Verbesserung des Zahlungsverhaltens erkennen. Diese positive Entwicklung spiegelte sich in einem rückläufigen Insolvenzgeschehen wider. Mit der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise kehrte in Punkto Zahlungsmoral wieder eine Verschlechterung ein. Entsprechend stiegen zu diesem Zeitpunkt die Insolvenzzahlen.

Die vollständige Fassung des DRD-Index steht Ihnen unter Downloads kostenfrei zur Verfügung. Die nächste Ausgabe erscheint im Frühjahr 2012.


Methodik: Der DRD-Index bildet das Zahlungsverhalten in Deutschland anhand einer Punkteskala von 0 bis 100 ab. Dabei symbolisiert ein höherer Wert ein besseres Zahlungsverhalten. Grundlage der halbjährlichen Berechnung des Index sind zwei Datenquellen: Das Debitorenregister von Creditreform (DRD), in dem inzwischen ca. 89 Millionen branchenübergreifende Zahlungserfahrungen vorliegen, sowie die Creditreform Mittelstandsbefragungen, bei denen rund 4.000 Unternehmen zu Konjunktur- und Finanzthemen befragt werden.

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