Regulatorische Rahmenbedingungen
(Basel II, MaRisk, Solvabilitätsverordnung)
Der Strukturwandel im wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld durch neue regulatorische Rahmenbedingungen erfordert die Neuausrichtung der Kreditinstitute.
Basel II bezeichnet die Weiterentwicklung des bereits vorhandenen Instruments der Eigenmittelvorschriften. Neben einer Verbesserung der bankeigenen Risikobewertung regelt das Baseler Konzept den intensiven Kontakt zwischen Banken und Aufsicht über den qualitativen Überprüfungsprozess sowie erweiterte Offenlegungsvorschriften. Die Umsetzung der aus Basel II und den europäischen Richtlinien resultierenden nationalen Vorschriften (KWG, SolvV., MaRisk) ist bis spätestens 2008 für alle Institute zwingend erforderlich.
Wir unterstützen Banken bei der Umsetzung der regulatorischen Anforderungen zur Sicherstellung einer risikogerechten Eigenkapitalausstattung u. a. auf folgenden Gebieten:
Säule 1 - Risikoadäquate Eigenkapitalunterlegung
- Erfüllung der quantitativen Anforderungen an das Risikomessverfahren
- Weiterentwicklung der bankinternen Risikomessung
- Aufbau bankinterner Risikobewertungssysteme in den fortgeschrittenen Ansätzen
Säule 2 - Ausgestaltung der qualitativen Anforderungen
- Aufbau- und ablauforganisatorische Anpassung der Organisation an die MaRisk
- Erfüllung der Anforderungen an Risikostrategie/-handbuch und Organisationshandbücher
- Weiterentwicklung des Risikomanagementprozesses
Säule 3 - Erweiterte Offenlegungsvorschriften
- Veröffentlichung qualitativer und quantitativer Informationen
- Herstellung von Transparenz für Markteilnehmer
- Angaben u. a. zu EK-Ausstattung und eingegangenen Risiken
Im Rahmen unserer Unterstützung zur Umsetzung der aus Basel II resultierenden Anforderungen werden zunächst die im speziellen Fall von Basel II betroffenen Handlungsfelder ermittelt.
Nach Identifikation der zu optimierenden Bereiche und Prozesse werden Ihnen sinnvolle Verbesserungsansätze aufgezeigt. Dies führt zu einer Road Map, aus der hervorgeht, welche Bereiche mit welchen Instrumenten / Methoden optimiert werden sollten. Gleichzeitig erhält das Unternehmen eine Prioritätenliste als Einschätzung für die Dringlichkeit und Umsetzungsreihenfolge der Maßnahmen.
Ein strukturierter Projektaufbau, der Qualität und zügigen Projektfortschritt sichert, ist für die Creditreform Consulting Services selbstverständlich.
Ihr Nutzen
Innenwirkung
- Etablierung eines „best-in-class“-Risikomanagements
- erhöhte Risikosensitivität und Verbesserung der internen Risikosteuerung
- Ableitung von Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse
- Reduzierung des vorzuhaltenden Eigenkapitals
Außenwirkung
- Verbesserung der externen Wahrnehmung durch Risikoberichterstattung
- Optimale Positionierung des Instituts im Vergleich zum Wettbewerb
- enger Dialog mit der BaFin zur mittelfristigen strategischen Absicherung
- Erleichterung von Refinanzierungsmöglichkeiten
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